Synthetikfasern, Mikrofasern und die stille Verschmutzung der Meere
Ein Teil der weltweit gefundenen Mikroplastikpartikel stammt aus synthetischer Kleidung. Bei jedem Waschgang lösen sich Millionen Fasern, die Kläranlagen nur teilweise filtern. Sie reichern sich in Sedimenten an und gelangen über Nahrungsketten in Meereslebewesen und letztlich auf unsere Teller.
Synthetikfasern, Mikrofasern und die stille Verschmutzung der Meere
Mikrofasern können Schadstoffe binden, die dann mitgefressen werden. Studien zeigen Beeinträchtigungen bei Verdauung, Wachstum und Fortpflanzung kleiner Meeresorganismen. Langfristig betrifft das ganze Nahrungsketten, reduziert Resilienz und verändert Ökosysteme, auf die auch Küstengemeinden angewiesen sind.